Die veränderten wissenschaftlichen Informationsflüsse und ihre Auswirkungen auf die "Fachinformation" in der Neuen Wissensordnung.
(HTML-Version eines bisher nicht in print erschienenen linearen Textes, Stand: Dez. 1994)
Am Anfang der modernen Wissensverfaßtheit steht
die Geburt des Autors und mit ihm seit der Aufklärung
die Herausbildung vieler intermediärer Instanzen des wissenschaftlichen
Kommunikationsprozesses. Am Anfang der neuen Wissensordnung,
stehen nun genau diese Kategorien zur Disposition. Als ein Hauptproblem
wird wiederholt das exponentielle Wachstum des gesamten Wissensbestandes
sei es als Informationsflut, -berg oder -entropie beschrieben. Durch die
Schaffung von übergeordneten, zusammenfassenden Informationssystemen
konnte das Fachinformationssystem bisher angemessen auf diese Entwicklung
reagieren. Es entstanden wissenschaftliche Zeitschriften aufgrund der zunehmenden
Zahl der am wissenschaftlichen Diskurs zu beteiligenden Personen. Als auch
deren Zahl zu groß wurde, übernahmen Referateorgane und Bibliographien
die Funktion der Orientierung. Und schließlich entstanden regelrechte
(meist technikbasierte) Informationssysteme, die hierzu wiederum eine Metaposition
einnahmen. Mittlerweile erreicht die Zahl der elektronischen Informationssysteme
und Datenbanken wieder eine Dimension, die die Entwicklung
von Metadatenbanken notwendig erscheinen läßt.
Das System der Informationsversorgung mit wissenschaftlicher
Information ("Fachinformation", specialised
information) reagiert offensichtlich angemessen auf das Problem der Informationsüberlast.
Es scheint sich auf einen einfachen Nenner bringen zu lassen: "Die
Informationsexplosion ist bei näherem Hinsehen eine Dokumentenexplosion."
Dabei wird zwar - m.E. ein klassischer Topos - darauf hingewiesen, daß
der Informationsgehalt der "Dokumente" abnimmt. Der Begriff "Dokument"
vermittelt in diesem Zusammenhang aber den Eindruck, daß es sich
in erster Linie um ein quantitatives Problem handeln könne.
Wir sind jedoch nicht mehr nur mit der Vermehrung
der zu speichernden und wiederaufzufindenden Information konfrontiert,
sondern mit entscheidenderen Veränderungen qualitativer Art. Die Diskussion
um die aktuellen Bedingungen des Informationszeitalters bringt
sie mit dem Diktum vom "Ende der Gutenberggalaxis"
auf den Punkt. Es soll andeuten, daß wir vor einem Medienwechsel
stehen, wie er ähnlich mit der Erfindung des Buchdrucks stattfand,
der aber nun das Buch wenn nicht gar die Schrift als Träger für
Wissen und Information obsolet macht. War das Buch noch ein statischer
(verläßlicher) Träger von Information, so ist der Computer
lediglich Algorithmus, dynamischer Veränderer von elektrischen
Zuständen. Damit einher geht der Verlust des klassischen Dokumentcharakters:
"Elektronische Publikationen haben keine differenzierte, äußere
Form und Existenzweise. Sie existieren nur in der Nutzung, die
nur vermittels Software-Nutzungshilfen möglich ist." Nicht
mehr Jahrtausende alte Konventionen der Kodierung von Sprache auf Papier
sind die Schlüssel zur Information, sondern mehr oder weniger willkürliche
technische Prozeduren zur Repräsentation von Zeichen in elektrischen
Zuständen. Vor zehn Jahren auf Lochkarte oder Magnetband gespeicherte
Information ist unter Umständen heute überhaupt nicht mehr reproduzierbar
und existiert nur noch "virtuell" in ihrer Kombination von Bits.
Die sich durch die neuen technischen Möglichkeiten
ergebenden Veränderungen des Phänomens Information haben
konkrete Auswirkungen auf die Praxis der Wissensproduktion und kommunikation.
So entstehen gänzlich neue Wissensgegenstände wie Hypertexte,
Wissensbasen, Expertensysteme, Software etc. Der Dematerialisierung der
Information entspricht eine Delinearisierung und Vernetzung
von "Dokumenten", die die bisher starren Grenzen der Textproduktion
als Basis der Wissenschaftskommunikation überschreitet.
"Das entscheidende Charakteristikum des Docuverse ist 'intertwingularity' - Verflechtung, Vernetzung, Rhizom. Es gibt keine Einzelgegenstände des Wissens, Subjekte so wenig wie 'subjects', also Objekte; es sind nur Knotenpunkte unzähliger Querverbindungen, Gatter und Netze. Und weil diese Datenketten keine ersten und letzten Elemente mehr kennen, schließen sie sich zu ineinander verschränkten Ringen - 'hypertorus'. Wissensdesign kann sich deshalb auch nicht mehr an der Pyramide der alteuropäischen Wahrheit orientieren [...]. Und in der Tat verwischen sich im postmodernen Universum der Dokumente die Grenzen zwischen Weltkomplexität und Beziehungswahn, seit das Wissensdesign radikal von Referenz auf Intertextualität umgestellt hat." (Norbert Bolz)
Dieser Innensicht des sich verändernden Phänomens
Information stehen vergleichbare, sichtbarere Tendenzen auf der Seite der
Kommunikation gegenüber, die ebenfalls mit dem Stichwort Vernetzung
beschrieben werden können. Die zunehmende Präsenz von Personal
Computern an den wissenschaftlichen Arbeitsplätzen, die über
das local area network (LAN) mit internationalen Computernetzen
verbunden sind, läßt neue Formen der Wissenschaftskommunikation
entstehen. Die Möglichkeit weltweit quasi in Echtzeit, aber doch -
im Gegensatz zum Telefon - unabhängig von Zeitzonen oder der Anwesenheit
des Kommunikationspartners, Nachrichten per electronic mail austauschen
zu können, eröffnet neue Dimensionen für das global village
der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft.
Ähnlich wie die Vernetzung des Wissens in Hypermedien
hat die Vernetzung von Wissenschaftlern weitreichende Konsequenzen auf
die zugrundeliegenden Basisstrukturen der Kommunikation. Das neue Kommunikationsmedium
überwindet nicht nur mühelos Staats- und Disziplingrenzen, sondern
auch Barrieren institutioneller, hierarchischer Art. Anders als bei der
normalen vis-à-vis-Kommunikation (oder beim Telefonieren) entfällt
hier ein großer Anteil non-verbaler Signale, so daß die Kommunikation
auf den Inhalt konzentriert wird und die Frage nach Status und Beziehung
der Gesprächspartner unbedeutend wird (es sei denn,
sie wird regelrecht thematisiert). Speziell für den Wissenschaftsbereich
räumt man den neuen Kommunikationsverhältnissen
große Potentiale ein. Die Entstehung eines neuen, wirklich demokratischen
Wissenschaftsdiskurses wird erwartet.
In den neuen elektronischen Kommunikationsmedien
sind schließlich auch formalisierte Verfahren der wissenschaftlichen
Kommunikation und "Publikation" entstanden. Über automatisierte
Adreßverteiler haben sich regelrechte, kontinuierliche wissenschaftliche
Konferenzen, Diskussionsforen (discussion lists) etabliert, deren
Kommunikationssituation auch schon mal mit Platons Akademie verglichen
wird. Andererseits können hier die jeweiligen Diskussionsbeiträge
teilweise die Funktion von wissenschaftlichen Publikationen erhalten, weil
fast alle Diskussionen mitgeschnitten, archiviert und (weltweit) durchsuchbar
(recherchierbar) gemacht werden. Eine weiterentwickelte Form der elektronischen
wissenschaftlichen Publikation sind electronic journals,
Zeitschriften, die ausschließlich elektronisch publiziert werden.
Elektronische Artikel bzw. jede Art elektronischer
Texte oder maschinenlesbarer Informationssammlung können jedoch auch
unabhängig von solchen formalen Kommunikationswegen im Netz publiziert
werden, indem sie auf einem "Server" abrufbar hinterlegt werden.
Die Zahl von Computern, die solche Server-Funktionen übernehmen und
die Möglichkeit bieten, Dateien oder Software unentgeltlich herunterzukopieren,
hat in der letzten Zeit derart zugenommen, daß technische Systeme
entwickelt wurden, die einen vereinfachten weltweiten Zugriff auf solche
Informationsquellen in den meisten Computernetzen ermöglichen.
Mit Hilfe solcher Instrumente lassen sich Dateien und Texte weltweit suchen
bzw. in selbst konstruierte Informationssysteme einbinden.
Es sind in wenigen Jahren komplette
elektronische Parallelstrukturen zum herkömmlichen, papiergestützten
Wissenschaftssystem entstanden. Im Grunde kann elektronisches Publizieren
schon jetzt die wesentlichen Funktionen des wissenschaftlichen Publizierens
prinzipiell übernehmen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, daß
die momentan noch existierenden Probleme wie Zitierbarkeit oder Integrität
und Wiederauffindbarkeit der Originalinformation gelöst
werden. Andererseits herrschen hier bisher im Prinzip die gleichen Strukturen
wie im herkömmlichen Wissenschaftssystem: wirklich qualitativ gesicherte
wissenschaftliche Aussagen finden sich in erster Linie in Publikationskontexten,
die einem reviewing-Verfahren oder zumindest einer nachträglichen
Qualitätskontrolle unterliegen.
Das wirklich Neue liegt in den oben angedeuteten
grundsätzlichen Strukturänderungen: in der Auflösung des
Dokumentbegriffs durch die parzellierte Vernetzbarkeit von Einzelinformationen
und in der Veränderung der wissenschaftlichen Kommunikationsstrukturen
allgemein. Traditionell gesprochen läßt sich eine ungeheure
Zunahme an "Grauer Literatur" beobachten, verbunden mit dem Phänomen,
daß diese Graue "Literatur" meist ungemein flüchtig
(löschbar), parzellierbar und oft unautorisiert ist. Der von
Spinner und anderen konstatierte Verlust der
Forscherpersönlichkeit und die Verlagerung der Urheberschaft von Wissensproduktion
in die weltweite Forschergemeinschaft, läßt in diesen elektronischen
Diskussionsforen hautnah, pardon: am Bildschirm, beobachten.
Die Konsequenzen für die wissenschaftliche Informationsarbeit
werden schon auf dieser rein physischen Ebene klar. Die Schwierigkeiten
der Identifikation, Lokalisierung und Evaluierung von Informationselementen
nehmen mit den (z.Zt. noch) stark der Beliebigkeit ausgesetzten elektronischen
Informationsmedien exponentiell zu. Der Fachinformation
geht es aber darüberhinaus nicht allein darum, eine bekannte,
benennbare Informationseinheit wiederzufinden - das ist Aufgabe von Bibliotheken
-, sondern vor allem darum, Wissen für ähnliche inhaltliche Fragestellungen
mit gänzlich neuen Kontexten in Verbindung bringen zu können.
Das heißt, das Wissen muß nicht nur rematerialisierbar, "erinnerbar"
sein, es muß vor allem inhaltlich auf neue Situationen beziehbar
sein. Das setzt voraus, daß es inhaltlich strukturiert und so universell
beschrieben ist, daß es im Zusammenhang mit neuen inhaltlichen Fragestellungen
gefunden werden kann. "Dabei geht es nicht nur um die Wissensrepräsentation
in einem einzelnen Speicher. Vielmehr geht es auch um die Menge aller (auf
der ganzen Welt) vorhandenen Wissensspeicher, die strukturiert sein muß."
(Lenk) Diese auch als das allgemeine "IuD
Problem" bezeichnete Grundbedingung der Fachinformation wird offensichtlich
unter den neuen Bedingungen elektronischen Publizierens weiterhin verschärft.
Die Hoffnung, daß sich der inhaltliche Retrieval-Prozeß
mit Hilfe der Informationstechnik automatisieren ließe, trügt.
In absehbarer Zeit wird es keine künstliche Intelligenz
und kein Expertensystem geben, die dem wissenschaftlichen Dokumentar
die wesentlichen Informations-Verdichtungsleistungen abnehmen kann. Es
sind zwar schon sog. Knowbots (Knowledge Roboter) im Einsatz, aber auch
deren Aktivitäten fußen auf vorhandenen intellektuellen Strukturierungsleistungen.
Andererseits kann aus verschiedenen Gründen
diese dokumentarische Beschreibung der Information nicht dem Produzenten
selbst überlassen werden. Zum einen verfügt der Autor in den
meisten Fällen nicht über die Kenntnisse der formalen, inhaltserschließenden
Sprachen, die ein standardisiertes Retrieval ermöglichen, und zum
anderen fällt aufgrund der Tatsache, daß Information immer anwendungsbezogen
ist, die Beschreibung eines Textes durch den Autor selber meist spezifisch
unter die Anwendung "Public Relation". Die meisten Autoren-Abstracts
sind buchtechnisch gesprochen reine "Klappentexte", die zum Kauf
des häufig noch in Folie verschweißten Buches anregen sollen.
Dennoch gehen Verlage und Zeitschriften vielfach
dazu über, von den Autoren die inhaltliche Erschließung in Form
von Abstracts und sogar durch die Vergabe von Schlagworten zu verlangen,
ohne sich allerdings über den dokumentarischen Stellenwert dieses
Materials im Klaren zu sein. Im Gegenteil, das Vorhandensein dieser datenbankspezifischen
Elemente (Abstract und Schlagworte) verleiten sie dazu, klassische Rollen
von Datenbankproduzenten zu übernehmen unter mehr kommerziellen als
dokumentarischen Gesichtspunkten. Die Folgen für die Fachinformation
sind katastrophal. Weder sind die dokumentarischen Deskriptionen der Information
standardisiert noch sind sie universell einsetzbar, so daß selbst
die recall-Rate äußerst fraglich ist.
Leidtragende sind nicht nur die Nutzer dieser kaum strukturierten (und
teueren) Informationsberge, sondern ist vor allem das Ansehen
der Information als solcher.
Die Aktivitäten von Verlagen
im neuen Umfeld elektronischer wissenschaftlicher Kommunikation gehen
jedoch noch weiter. Sie übernehmen vollkommen neue Funktionen in der
Wissenschaftskommunikation, wenn sie etwa das bei dem Buchproduktionsprozeß
automatisch anfallende maschinenlesbare Informationsmaterial ihres Hauses
mit Hilfe der neuen informationstechnischen Medien electronic mail
und Computernetz wiederverwerten. "Elektronisches Publizieren"
umfaßt demnach nicht nur die veränderten Kommunikationsmöglichkeit
in der neuen elektronischen Wissenschaftswelt, sondern
grundsätzlich jenes "Bündel von Technikanwendungen, mit
dem sich eine völlig veränderte Organisation der Fachinformationsversorgung
realisieren läßt. In ihr könnte z.B. auf Verlage entweder
ganz verzichtet werden oder diesen könnten völlig neue Funktionen
zukommen." (Lenk) Wie jede textorientierte Tätigkeit
sind mittlerweile auch alle Vorgänge in einem Verlag computergestützt,
so daß es wirklich nur eines Knopfdrucks bedarf, um aus einem Buchmanuskript
eine Volltextdatenbank zu machen.
Nicht nur die Verlage, alle an der Wissenschaftskommunikation
beteiligten intermediären Akteure sehen derzeit
ihre Position und Funktion einem Wandlungsprozeß unterworfen:
Tab. 1: Intermediäre Akteure der Wissenschaftskommunikation
Die Verlage entdecken neue Medien ("Informationsträger")
für das zu vermarktende Wissen, der Buchhandel benutzt diese Medien
für die mit seiner Dienstleistung verbundene Disseminationstätigkeit,
und für die Bibliotheken ergeben sich neue Perspektiven der Archivierung
bzw. Erschließung neuer Informationsspeicher weltweit. Allen gemeinsam
sind die oben beschriebenen veränderten Grundbedingungen des Produktionsprozesses
von "Dokumenten". Die "Information und Dokumentation"
läuft dabei Gefahr, zwischen den marktorientierten Akteuren und dem
öffentlichen Infrastrukturauftrag der Bibliotheken keinen Platz mehr
zu finden, obwohl doch gerade in der neuen Situation weiterführende
Zusatzaufgaben für die Fachinformation lägen.
Auch wenn sich alle beteiligten Akteure - bis hin
zum Rezipienten - den neuen Informationsstrukturen in Zukunft anpassen
müssen, ihre kommunikativen Grundfunktionen werden sie behalten. "Die
Bedeutung des in der Informationserarbeitung für Zielgruppen steckenden
'Mehrwerts' ist eine andere als die des Bereithaltens und Vertreibens von
Werken, in denen Autoren der Menschheit ihr Vermächtnis übergeben
wollen. Beides ist heute Betätigungsfeld der Verlage, aber die Gewichte
verlagern sich." (Lenk)
Das oben erwähnte Beispiel der Sicherung wissenschaftlicher
Standards auch bei elektronischer Publikation zeigt, daß auf eine
evaluierende Funktion in der Fachkommunikation nicht verzichtet werden
kann. Diese ist bei den Verlagen traditionell durch deren Lektorate bzw.
letztlich durch den Geschäftserfolg gewährleistet. Die Wissenschaft
selber braucht als primär nicht marktorientierter Akteur eine externe
systematische Archivierungs- und Nachweisinstanz. Der einzelne Wissenschaftler
kann dies, wie wir gesehen haben, weder als Produzent noch als Rezipient
von Fachinformation selber leisten, selbst wenn sich auch hier viele Funktionen
verlagern werden. Das systematisierende und strukturierende Know-how der
wissenschaftlichen Dokumentation wird in Zukunft noch dringender benötigt
zur Strukturierung und Erschließung der sich elektronisch auflösenden
"Dokumenten"-Welt. Fachinformationsarbeit wird sich vom starren
Begriff der in rechteckigen Datenbanken gespeicherten "Dokumentationseinheiten"
lösen und eine tragende Rolle bei der Strukturierung der in Computernetzen
flukturierenden Information übernehmen müssen. (Nur der Vollständigkeit
halber sei hier daran erinnert, daß der Dokumentbegriff auch in den
Computernetzen schon multimediale Dimensionen angenommen hat, die Fachinformation
also auch zunehmend mit nicht textuellen Informationen befaßt sein
wird, was die Beschreibungs- und Strukturierungsprozesse nicht gerade vereinfacht.)
Entgegen der Rede von der Objektivität der Dokumentation
und im Gegensatz zum "Vollständigkeitssyndrom" (Spinner)
der Bibliothekswelt, hat die Fachinformation schon immer ein Mittel gegen
die Informationsüberlast gehabt: Evaluation und Erschließung
bedeutete ihr immer auch die Entscheidung über die Wissenschaftlichkeit
einer Information. Genau dieses Charakteristikum der Dokumentationsarbeit
wird durch die elektronische Wucherung von Information
und wissenschaftlicher Kommunikation zunehmend gefordert.
Auch aus grundsätzlichen gesellschaftlichen
Überlegungen heraus kann auf die unabhängige Funktion der Fachinformation
nicht verzichtet werden. Die Rede von der zunehmenden Verwissenschaftlichung
der Lebenswelt (Postman) oder der Aufhebung der Trennung von Wissenschaft
und Meinung (Spinner) deutet darauf hin, daß der informationsaufarbeitenden
Tätigkeit der Dokumentation eine besondere gesellschaftliche Rolle
zukommt. Dokumentation als wissenschaftliche Gedächtnisleistung
bekommt fast den Stellenwert einer kulturgründenden Funktion,
wie derzeit in den osteuropäischen Ländern zu
beobachten ist. Zumindest sind ihr grundlegend demokratische Züge
nicht von der Hand zu weisen: erst durch Strukturierung, Verdichtung des
Wissens können mehr als nur die betroffenen Wissenschaftler von
dem Wissen profitieren.
Die zunehmende Ausdifferenzierung der Wissenschaft
unterstreicht zusätzlich die Bedeutung einer ordnenden und Überblick
verschaffenden Instanz. Die Institution Wissenschaft selbst ist offensichtlich
nicht in der besten Verfassung: "Die Einheit von Lehre und Forschung,
die sich in gediegenen, zusammenfassenden Lehrbüchern ausdrücken
müßte, ist erheblich gestört. [...] Die Wissenskondensation,
die die Universität eigentlich leisten müßte, ist faktisch
delegiert an den Wissenschaftsjournalismus." (Lenk)
Sollte auch die Fachinformation ausschließlich marktorientierten
Akteuren überlassen werden, so ist die Basis wissenschaftlich-technischer
Tätigkeit also nicht nur vor dem Hintergrund der neuen Informations-
und Kommunikationstechniken tangiert.
Es ist schon viel über die sich verändernden
Strukturen der Fachinformation und ihren Regelungsbedarf geschrieben
worden. Grundsätzlich gilt jedoch bis auf weiteres die Aussage
des Fachinformationsprogramms der Bundesregierung: "Die Fachinformationseinrichtungen
haben die Aufgabe, subsidiär dort, wo privatwirtschaftliche Einrichtungen
(z.B. Verlage) nicht oder noch nicht tätig sind, wichtige Informationsdienstleistungen
zu gewährleisten und diese über alle Vertriebswege [...] entgeltlich
anzubieten." (BMFT) Das heißt explizit, es
ist politisch gewollt, daß Verlage die Funktion der Dokumentation
mitübernehmen. Auch der Blick über den Teich ist in diesem konkreten
Kontext recht aufschlußreich. Belegt doch das persönliche Engagement
des US-Präsidenten Clinton und seines Vize Al Gore
"das neu erwachte Interesse an der Informationspolitik als wichtige[m]
Mittel zur Stärkung der Wettbewerbsposition der amerikanischen Industrie
an sich." Dort wird der Ausbau der "National Information
Infrastructure" zwar vorwiegend, aber nicht ausschließlich
dem freien Spiel der Marktkräfte überlassen, wohl wissend, welcher
Wettbewerbsvorteil im Wirtschaftsfaktor Information steckt.
"Zur Debatte steht [...] die Verschränkung von Ideen- und Interessenlagen im Informationszeitalter, anstelle ihrer Trennung im Rahmen der Klassischen Wissensordnung." (Spinner) Wenn hier gerade angesichts der fundamentalen Änderungen der Bestandteile der wissenschaftlichen Kommunikation und des Fachinformationsprozesses für eine "klassische" Entflechtung der Dokumentation aus wirtschaftlichen Interessenlagen plädiert wird, so geschieht dies in erster Linie im Sinne einer Wissenschaft als wichtiger Produktivkraft einer Kultur. Der große Stellenwert qualitativ hochwertiger Information für eine gut funktionierende Wissenschaft, ja für eine ganze Gesellschaft, kann nicht oft genug betont werden. Das soll nicht heißen, daß Information nicht ihren Preis hat - im Gegenteil. Den wirklichen Wert von Information jedoch bewußt zu machen, ist eine vordringliche Aufgabe nicht der Forschungs, sondern der Bildungspolitik.
Fußnoten
Beitrag für:
Helmut F. Spinner (Hg.): Rechtsordnung, Wirtschaftsordnung, Wissensordnung.
Interdisziplinäre und fachwissenschaftliche Beiträge zur Gestaltung
der wissenschaftlichen und gesamtgesellschaftlichen Wissensordnung. Opladen:
Leske + Budrich, 1994 (Studien zur Wissensordnung; 2)
1 Vgl. die konkrete Fallstudie der Ausdifferenzierung moderner Wissensverfaßtheit an Hand des Aufstiegs der genuin modernen literarischen Gattung Roman: Hobohm/Roman und Zensur, S. 126-214.
2 Der Begriff wird hier im Sinne Spinners/Wissensordnung gebraucht und nicht als Ordnung des Wissens. Capurro macht den Vorschlag, ihn in Verbindung mit Foucault's Dispositiven zu bringen. Wegen der daraus sich ergebenden epistemologischen Konsequenzen wird davon jedoch im Folgenden Abstand genommen.
3 Vgl. z.B. Voigt/Metadatabases
4 Zum nicht unproblematischen Begriff "Fachinformation" vgl Capurro/Hermeneutik, 27ff.
7 Vgl. McLuhan/Global village, Bolz/Gutenberggalaxis
8 Vgl. auch Steinmüller/Voraussetzungen, S. 219
9 Riehm/Fachkommunikation, S. 25
11 Bolz/Gutenberggalaxis, S. 218
12 Vgl. Kiesler/Computer-Mediated Communication
13 Schmeikal/Scholarly Communication, Hobohm/Transkulturelle Datenbanken, Stichweh/Computer
14 Z.B. EFFector Online, der Newsletter der "Electronic Frontier Foundation", die sich als Aufgabe gesetzt hat: "to ensure the principles embodied in the Constitution and the Bill of Rights are protected as new communications technologies emerge." e-mail Adresse: eff@eff.org.
15 Ich erspare mir eine genauere Beschreibung der hier angedeuteten Tools zur Navigation im Internet, da anzunehmen ist, daß Systeme wie FTP-Server, Archie, Gopher, Veronica, WWW (World Wide Web) oder WAIS (wide area information server) im gewissen Sinn ephemer sind. Die technologische Entwicklung auf dem Gebiet der Netzkommunikation ist z.Zt. noch derart rapide, daß hier nur die ersten Schritte eines neuen Mediums zu beobachten sind. Vgl. Feigenbaum/Wissensverarbeitung zu fundamentaleren Überlegungen hinsichtlich der Weiterentwicklung dieser Tendenzen.
17 Z.B. gibt es innerhalb des Internet konkrete Überlegungen zu einem System der vereinheitlichten Standortbeschreibung eines elektronischen Dokuments, "URL" (Unified Resource Locator), einer Art ISBN, die das Wiederauffinden des Informationselements gewährleisten soll. Unter dem Thema "elektronische Unterschrift" sind Forschungen der GMD (Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung) zu Fragen der Authentizität und Integrität von elektronischen Dokumenten ebenfalls schon zu präsentierbaren Ergebnissen gekommen. Die virulenten Fragen des Copyrights werden in vorliegendem Band umfassend von Moltke behandelt.
18 Vgl. Lankenau/Auswirkungen, S. 292
19 Vgl. Spinner/Wissensordnung, S. 101ff, Davenport/Scholars, S. 199
20 Vgl. die konkrete Beschreibung aus der Sicht eines Fachinformationszentrums: Lankenau/Auswirkungen.
22 "Information und Dokumentation"
23 Vgl. Kurzweil/Künstliche Intelligenz, Kuhlen/Abstracting
24 D.h. die Anzahl der überhaupt wiedergefundenen Dokumente, neben der precision, der Treffergenauigkeit, eines der beiden Gütekriterien, das an das Retrieval gelegt wird.
25 Volkert/Unterbewertung, Hobohm/Qualitätsanforderungen, exemplarisch der Erfahrungsbericht Weber/Butterbrot.
26 So z.B. Springer und Blackwell, die die Inhaltsverzeichnisse ihrer Zeitschriften im Internet anbieten teilweise mit den Abstracts und Schlagworten der jeweiligen Artikel. Volltextdatenbanken von Zeitungen und Zeitschriften als "spin-off"-Produkte wären hier ebenfalls zu nennen.
27 Vgl. zu diesem statischen Begriff elektronischen Publizierens: Oßwald/Elektronische Publikationen aber auch Riehm/Elektronisches Publizieren.
28 Lenk/Perspektiven, S. 113, aus Verlagssicht: de Kemp/Information Provision.
29 Wenn man in diesem Modell neben den Produzenten, den Wissenschaftlern im weitesten Sinn unter den Rezipienten (Nutzern) folgende Personen und Funktionen verortet: Information broker (Selektion, Kombination, Verdichtung), Wissenschaftler (Transfer/Transformation, Reproduktion), Privatpersonen mit fachlichen Einzelfragen (Anwendung), Massenmedien/Öffentlichkeit (Distribution), Wirtschaft/Industrie/Politik (Verwertung).
30 So ist z.B. der Zeitschriftensortimenter SWETS in letzter Zeit ebenfalls in das Dokumentationsgeschäft mit eingestiegen.
33 Klaus Lenk geht soweit zu fordern, nur Grundlagenwissen zu dokumentieren: Lenk/Perspektiven, S. 117
34 Vgl. Hobohm/Qualitätsanforderungen zur besonderen Mehrwertfunktion maschinenlesbarer Dokumentation gerade unter dem Aspekt der wissenschaftspolitischen Gesamtschau.
35 Haefner/Informed Society, vgl. auch Spinner/Wissensordnung, S. 124
36 Vgl. Lenk/Perspektiven, S. 118
38 Vgl. z.B. Lenk/Tendenzen an besonders prominenter Stelle; insgesamt Spinner/Wissensordnung, aber auch Capurro/Verantwortung oder Steinmüller/Voraussetzungen
40 Kommission/Bericht, S. 77; aber: oft wird übersehen, daß es sich bei der HPCC-Initiative (High Performance Computing and Communications) und dem darauf aufbauenden Programm zur NII (National Information Infrastructure) in den USA nicht um eine kurzfristige und plötzliche Laune der derzeitigen US-Regierung handelt, sondern um ein langfristig aufgebautes Programm, dessen zu erwartender Wettbewerbsvorteil schon nicht mehr aufzuholen sein wird.
41 Im Kontext der hier geführten Diskussion ist es allerdings erschreckend, daß der führende Gesprächspartner zur Ausgestaltung des Informationsinfrastrukturprogramms, das "Committee on Applications and Technology", in keinster Weise auf die hier behandelten, eher informationswissenschaftlichen Fragen eingeht: NIST/What It Takes.
42 Spinner/Wissensordnung, S. 178
44 Volkert/Unterbewertung,
Weber/Butterbrot
Literatur:
Bolz/Gutenberggalaxis: Norbert Bolz, Am Ende
der Gutenberggalaxis. Die neuen Kommunikationsverhältnisse, München:
Fink, 1993
BMFT/Zwischenbilanz: Bundesministerium für
Forschung und Technologie, Zwischenbilanz zum Fachinformationsprogramm
der Bundesregierung 1990-1994, Bonn 1993
Capurro/Hermeneutik: Rafael Capurro, Hermeneutik
der Fachinformation, Freiburg u.a.: Alber, 1986
Capurro/Verantwortung: Rafael Capurro, Informationsqualität
unter dem Gesichtspunkt sozialer Verantwortung. Vortrag auf dem Deutschen
Dokumentartag in Jena 30.9.1993 (ms)
Davenport/Scholars: Elisabeth Davenport, From
hack to hacker: how can scholars prove themselves on the Internet? in:
Online Information 93, 17th International Online Information Meeting, London,
7.9.12.1993, Proceedings, S. 195-203
Feigenbaum/Wissensverarbeitung: Edward A.
Feigenbaum, Wissensverarbeitung: vom Dateiserver zum Wissens-Server, in:
Raymond Kurzweil, Das Zeitalter der künstlichen Intelligenz, München
u.a.: Carl Hanser, 1993, S. 324-329
Fiedler/Fachkommunikation: Zukunftsperspektiven
der Fachkommunikation, in: Rechtsprobleme des elektronischen Publizierens,
hrsg v. H. Fiedler, Köln: Otto Schmidt, 1992, S. 2734
Haefner/Informed Society: Klaus Haefner, Informed
or Information Society, in: Informationspolitik als Kulturpolitik / Information
Policy as Cultural Policy, proceedings of an international Conference in
Königswinter/Bonn, 1992 ed. by H.Schnelling, M.Segbert, K.A.Stroetmann.
Berlin: dbi, 1993, 25-31
Hobohm/Databases: Hans-Christoph Hobohm, Using
Databases for Everyday Work in Literary History. Exchange and Standardization
Problems, in: Standardisation et échange de bases de données
historiques, ed. by J.P. Genet, Paris: Editions du CNRS, 1988, S. 323-328.
Hobohm/Weisheit: Hans-Christoph Hobohm, Der
ästhetische Text als Depositum von Weisheit, in: Weisheit, hrsg. v.
Aleida Assmann, München: Fink, 1990 (Archäologie literarischer
Kommunikation; 3), S. 547-554
Hobohm/Roman und Zensur: Hans-Christoph Hobohm,
Roman und Zensur zu Beginn der Moderne. Vermessung eines sozio-poetischen
Raumes (Paris 1730-1744), Frankfurt, New York: Campus, 1992 (Studien zur
Historischen Sozialwissenschaft; 19)
Hobohm/Online vs. print: Hans-Christoph Hobohm,
Online vs. print. Medienspezifische Qualitätsanforderungen im Zeitalter
des Mehrwerts. in: Proceedings des Deutschen Dokumentartags 1993: "Qualität
und Information" 28. bis 30. September 1993, Friedrich Schiller Universität
Jena [im Druck]
Hobohm/Transkulturelle Datenbanken: Hans-Christoph
Hobohm, Transkulturelle Datenbanken. Grenzen und Barrieren internationalen
Informationsflusses im kulturellen Bereich, in: Europa-Studien und Neue
Bildung, hrsg. v. Robert Picht u. Bernd Thum, Opladen 1994 [im Druck]
de Kemp/Information Provision: Arnoud de Kemp,
Information Provision. A Publisher's Point of View in Changing Times and
with New Technologies, paper presented at the IFLA General Conference and
Council Meeting Barcelona 1993 (ms 201-ACQUIS(WS)-E)
Kiesler/Computer-Mediated Communication: Sara
Kiesler, Jane Siegel, Timothy W. McGuire, Social Psychological Aspects
of Computer-Mediated Communication. American Psychologist, 39 (1984) 1123-1134.
Kommission/Bericht: Kommission der Europäischen
Gemeinschaften (GD XIII/E / IMPACT), Bericht über die wichtigsten
Ereignisse und Entwicklungen auf dem Markt für elektronische Informationsdienste
1991-1992, Luxemburg, Juli 1993
Kuhlen/Abstracting: Rainer Kuhlen, Abstracts
- Abstracting - Intellektuelle und maschinelle Verfahren, in: Grundlagen
der praktischen Information und Dokumentation, hrsg. v. M. Buder, W. Rehfeld
u. Th. Seeger, München u.a.: Saur, 1990, S. 90-122
Kurzweil/Künstliche Intelligenz: Raymond
Kurzweil, Das Zeitalter der künstlichen Intelligenz, München
u.a.: Carl Hanser, 1993
Lankenau/Auswirkungen: Irmgard Lankenau, Georg
Friedrich Schultheiß, Auswirkungen der modernen Informationstechnik
auf das Dienstleistungsangebot von Bibliotheken und Dokumentationseinrichtungen,
ABI-Technik, 13 (1993) 289-296
Lenk/Tendenzen: Klaus Lenk, Tendenzen der
Informationsstrukturen, in: Grundlagen der praktischen Information und
Dokumentation, hrsg. v. M. Buder, W. Rehfeld u. Th. Seeger, München
u.a.: Saur, 1990, S. 1157-1171
Lenk/Perspektiven: Perspektiven für Organisation
und Recht des Publizierens, in: Rechtsprobleme des elektronischen Publizierens,
hrsg v. H. Fiedler, Köln: Otto Schmidt, 1992, S. 112-123
McLuhan/Global village: Marshall McLuhan,
Bruce R. Powers, The Global Village: Transformations in World Life and
Media in the 21st Century. Oxford UP, 1989
NIST/What It Takes: National Institute of
Standards and Technology, Commitee on Application and Technology - Information
Infrastructure Task Force, What It Takes To Make It Happen: Key Issues
For Applications Of The National Information Infrastructure, 25.01.94 (Text
elektronisch zu beziehen über: cat-exec@nist.gov)
Oßwald/Elektronische Publikationen:
Achim Oßwald, Elektronische Publikationen - Spezifika und Konsequenzen
für ihre Nutzung im BID-Bereich, Zeitschrift für Bibliothekswesen
und Bibliographie, 40 (1993) 326-342
Postman/Technopol: Neil Postman, Das Technopol.
Die Macht der Technologien und die Entmündigung der Gesellschaft.
Frankfurt/M.: S.Fischer, 1992
Riehm/Elektronisches Publizieren: Ulrich Riehm:
Elektronisches Publizieren : e. kritische Bestandsaufnahme. Berlin u.a.:
Springer, 1992
Riehm/Fachkommunikation: Entwicklung und Stand
der Fachkommunikation, in: Rechtsprobleme des elektronischen Publizierens,
hrsg v. H. Fiedler, Köln: Otto Schmidt, 1992, S. 1-26
Schmeikal/Scholarly Communication: Bettina
Schmeikal-Frey, Social Science Co-operation and New Technologies - New
Forms of Scholarly Communication Through Networking. International Social
Science Council Newsletter, nov 1993, pp. 2-4
Spinner/Wissensordnung: Helmut F. Spinner,
Die Wissensordnung. Ein Leitkonzept für die dritte Grundordnung des
Informationszeitalters. Opladen: Leske + Budrich, 1994
Steinmüller/Voraussetzungen: Wilhelm
Steinmüller, Informationswissenschaftliche und technische Voraussetzungen
einer neuen Informationsordnung, Nachrichten für Dokumentation, 44
(1993) S. 215-226
Stichweh/Computer: Rudolf Stichweh, Computer,
Kommunikation und Wissenschaft: Telekommunikative Medien und Strukturen
der Kommunikation im Wissenschaftssystem. Köln: Max-Planck-Institut
für Gesellschaftsforschung, 1989 (MPIFG Discussion Paper; 89/11)
Voigt/Metadatabases: Kristina Voigt, Rainer
Brüggemann, Metadatabases of data-sources for environmental chemicals,
in: Online Information 93, 17th International Online Information Meeting,
London, 7.9.12.1993, Proceedings, S. 495-505
Volkert/Unterbewertung: Bernd Volkert, Zur
tendenziellen Unterbewertung des Gutes Information am Informationsmarkt,
Nachrichten für Dokumentation, 41 (1990) 126-127
Weber/Butterbrot: Angelika Weber, Datenbankrecherchen
für ein Butterbrot, Bibliotheksdienst, 28 (1994) S. 33-38